Willkommen, liebe Leser:innen, zu einem aufregenden Workshop in der zauberhaften Welt der Trickfilme! 

Heute tauchen wir ein in die faszinierende Kunst der Animation und entdecken, wie unsere liebsten Trickfilme entstehen. Mit einer Gruppe, bestehend aus sieben Kindern der Liesel Oestreicher-Schule, der Künstlerin Claudia Sárkány und mir als FlieKüQ-Praktikantin, erkundeten wir die Welt der Worte und Bilder! 

Tag 1 – Entdeckung und Kreation 

  1. Vorstellungsrunde: Wir beginnen den Tag mit einer kurzen Vorstellungsrunde, in der jede:r Namen, Alter und Lieblingstrickfilm oder bevorzugte Trickfilmserie nennt. Diese kleine Einführung hilft uns, uns näher kennenzulernen und eine gemeinsame Basis für unser kreatives Abenteuer zu schaffen.
  2. Trickfilme verstehen: Bevor wir in die praktische Arbeit eintauchen, nehmen wir uns Zeit, um über Trickfilme zu sprechen. „Was genau sind Trickfilme und wie werden sie gemacht?“ Wir diskutieren gemeinsam die Grundlagen der Animation und erfahren, wie Bewegung in einem Trickfilm erzeugt wird. Diese Erkenntnisse werden uns dabei helfen, unsere eigenen Animationen zu entwickeln.
  3. Tagesübersicht: Wir werfen einen Blick auf den Ablauf des heutigen Tages sowie einen kurzen Blick auf das Programm für Freitag. So können wir uns auf die bevorstehenden Aktivitäten einstimmen und uns darauf freuen, was uns noch erwartet.
  4. Filmvorführung: Nun ist es an der Zeit, die Filmvorführung fortzusetzen. Wir genießen Ausschnitte aus den Trickfilmen „Däumelinchen“, „Margaret-Scinkl-Legetrick“ und „Hässliches Entlein“. Wir stellen uns die Frage, wie die Animationen umgesetzt wurden und tauschen unsere Gedanken dazu aus.
  5. Gemeinsame Frühlingsgedichte: Wir kommen nun zur kreativen Phase des Workshops. Wir lesen gemeinsam Frühlingsgedichte laut vor und diskutieren darüber, wie Gedichte Stimmungen erzeugen und Bilder in unseren Köpfen entstehen lassen. Hierbei dürfem auch der Spaß und die Kreativität im Vordergrund stehen und es muss nicht immer eine komplett logische Struktur vorhanden sein.
  6. Frühlingswörter sammeln: Als nächstes sammeln wir gemeinsam Frühlingswörter, die als Inspiration für unsere eigenen Gedichte dienen sollen. Alle Teilnehmenden tragen dazu bei, indem sie Wörter nennen, die mit dem Frühling in Verbindung stehen. Diese Wörter werden uns bei der Gestaltung unserer Trickfilme helfen.
  7. Reimende Zeilen: Wir bilden Zweier-Gruppen und schreiben zusammen zwei Zeilen, die sich reimen. In diesen Zeilen drücken wir unsere frühlingshaften Gedanken und Gefühle aus. Gemeinsam erarbeiten wir innerhalb von 20 Minuten unsere Reime und tauschen uns über unsere Ideen aus. Anschließend tragen alle Teilnehmenden ihre eigenen Zeilen vor und geben sie bei Claudia und mir ab, da wir diese für die Trickfilmgestaltung verwenden werden.
  8. Fingerübungen an der Trickfilmbox: Während wir uns kurz mit Fingerübungen an der Trickfilmbox beschäftigen, diskutieren wir am Tisch, wer welche Bilder für unsere Zeilen zeichnet und ausschneidet. Wir halten unsere Ideen fest und bereiten uns auf den zweiten Teil des Workshops vor.

Tag 2 – Kreative Umsetzung 

  1. Planung der Aufgaben: Wir starten den Tag damit, im Kreis zu klären, wer welche Gedichtzeile ins Mikrofon spricht und wer für welche Zeichnungen und Ausschnitte verantwortlich ist. Gemeinsam erstellen wir eine Liste, um den Überblick über die Aufgaben zu behalten.
  2. Vorzeichnen und Ausschneiden der Bilder: Jetzt ist es an der Zeit, unsere geplanten Bilder für die Trickfilme vorzuzeichnen und auszuschneiden. Alle Teilnehmenden arbeiten an ihren eigenen Gestaltungselementen und wir lassen unserer Kreativität dabei freien Lauf. Diese Bilder werden die Grundlage für unsere animierten Gedichte bilden.
  3. Animation an der Box und Tonaufnahmen: Während einige von uns an der Trickfilmbox die Animationen zum Leben erwecken, machen andere Tonaufnahmen im Flur. Die Animation und die Tonaufnahmen werden parallel durchgeführt um sicherzustellen, dass unsere Gedichte sowohl visuell als auch akustisch wirken. Abschließend können wir mit großer Freude sagen, dass der Trickfilm-Workshop ein voller Erfolg war!

Alle Teilnehmenden haben mit Begeisterung und Kreativität an den Aktivitäten teilgenommen und ihre eigenen animierten Gedichte geschaffen. Es war inspirierend zu sehen, wie sich alle in kurzer Zeit in echte Trickfilmkünstler:innen verwandelt haben. Dieser Workshop hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch dazu beigetragen, unsere Vorstellungskraft und unser Verständnis für die Welt der Animation zu erweitern. 

Wir sind stolz auf die Ergebnisse und hoffen, dass die Teilnehmenden ihr neu gewonnenes Wissen und ihre Fähigkeiten auch in zukünftigen Projekten einsetzen werden. Dieser erfolgreiche Workshop wird sicherlich in unserer Erinnerung bleiben und uns dazu ermutigen, weiterhin kreative Abenteuer zu suchen und unsere Fantasie zum Leben zu erwecken. 

Ein besonders großer Dank an Claudia Sárkány! Ohne sie wäre der Workshop nicht halb so gut geworden! Danke fürs Lesen und bis bald! 

Melina Katsiri (FlieKüQ-Praktikantin)