Inspiriert von der allseits beliebten Eisdiele am Gravensteiner Platz in Preungesheim, haben Kati Hyyppä und Niklas Roy während ihrer Residenz eine transportable Installation in Form eines Spiels entwickelt: Die Operation KiBa!

Kati: KiBa, kurz für die beliebte Saftmischung Kirsch-Banane, kann sich auch in Form einer Eissorte manifestieren und schien die perfekte Geschmacksrichtung für unser Spiel zu sein, da wir in unserem Keller noch ziemlich viele rote und gelbe Bälle hatten – ein Überbleibsel einer alten Installation. Auch für die ferngesteuerten Eissammel-Vehikel wurde eine andere Installation recycelt. Um das Spiel leicht transportieren zu können, bauten wir einen Eiswagen aus Holz, darauf waren zwei Joysticks angebracht, mit denen das Spiel gesteuert wurde.

Zu Beginn eines jeden Spiels werden alle Eiskugeln (die roten und gelben Bälle) durch das Kippen einer riesigen Eisschüssel über das Spielfeld verstreut. Dabei war das gemeinsame Zählen des Countdowns und das Ziehen an der Schnur, was das Kippen der Eisschale auslöst, fast genauso spannend wie das Spiel selbst. Nach dem Umkippen beginnen die Spieler:innen, mit den Vehikeln so viele Bälle wie möglich einzusammeln. 

Im Prinzip sammelt der:die Spieler:in mit dem roten „Kirsch“-Fahrzeug die Bälle auf einem roten Tablett und das gelbe „Bananen“-Fahrzeug auf dem gelben. Allerdings haben wir den Spieler:innen in Bezug auf den Spielablauf einen gewissen Spielraum gelassen, denn bei der Operation KiBa geht es nicht so sehr ums Gewinnen, sondern um den Spaß und die gemeinsame Leistung. 

Da zu jedem guten Spiel auch gute Musik gehört, hatten wir das mobile KiBa-Radio dabei, das Komiku’s „Incredible Kart Game“-Soundtrack spielte. 

Auf den Webseiten von Kati und Niklas gibt es weitere Infos und Fotos.